300 Jahre bürgerliches Leben

im Tannheimer Tal

 

Kunst, Musik, Tiroler Geschichte, Tradition und Landwirtschaft unter einem Dach

 

Von wegen alter Hut

Dieser Hut war klein und wurde auf dem Oberkopf oder schräg auf der Frisur thronend getragen. Victoria Zobl besaß zwei dieser mit Straußenfedern geschmückten Hüte. Sie sind ein Highlight der beeindruckenden Hutsammlung und zeugen vom Wohlstand der Familie.

 

Über letzte Bewohnerin Wilhelmina (Mina) Schmid wissen wir, dass sie dafür bekannt war, niemals ohne Hut aus dem Haus zu gehen.

Bild: Balthasar Riepp

Es gibt auch viele andere bemerkenswerte Dinge zu bestaunen, die über sechs Generationen in der gut situierten Familie Zobl weitergegeben wurden: Mobiliar, Kleidung, Werkzeuge, Musikinstrumente, Gemälde und Dekoration. Auf einer Führung lassen sich dazu viele Details entdecken und Geheimnisse lüften.

 

Das Museum im Felixe Minas Haus wurde gestaltet, um den Bau mit dem Inventar als Kulturgut langfristig zu erhalten. Viele Details vermitteln seinen BesucherInnen ein Gefühl für das Leben, den Alltag, die Freuden und Leiden der Menschen in früheren Jahrhunderten. Das Besondere an der Ausstellung: Jedes Teil hat sich vor Ort im Haus befunden und hat eine eigene Inventarnummer. Es wurden keine Antiquitäten oder Bilder aus anderen Sammlungen hinzugefügt.